Donnerstag, 5. Januar 2023

Ingrid Steeger

 "Ich bin in einem Pflegeheim in der Nähe von Bad Hersfeld," sagt die Schauspielerin ("Klimbim") am Telefon zur AZ. "Ich möchte so schnell wie möglich wieder raus. Zum Glück habe ich meine kleine Wohnung behalten ... und ich habe auch noch zwei andere Heime in Aussicht, wo Hunde erlaubt sind."

Erstaunlich frisch klingt sie wieder. "Nach meinem Sturz vor drei Monaten ging es mir schlecht, ich konnte nicht mehr alleine leben und musste schnell in ein Heim."

Hund Lumpi, den sie nach dem Tod ihrer geliebten Yorkshire-Terrier-Dame Eliza Doolittle vor einem Jahr aus dem Tierheim holte, musste sie bei Freunden lassen. Vierbeiner waren stets ihr Glück. "Tiere sind die besseren Menschen."

Seit 2020 lebt sie mit implantiertem Defibrillator, der ihren Herzrhythmus kontrolliert - und hatte seither immer wieder Herzprobleme. Durchs viele Herumliegen seien ihre Muskeln eingeschmolzen, erzählt Steeger. Erst sei sie nur im Rollstuhl gesessen, nun kann sie zum Teil wieder auf ihren Rollator umsteigen..

Steeger:"Ich übe täglich, will wieder fit werden. Ich will für meinen Lumpi da sein - und auch wieder auf der Bühne stehen."

Quelle: AZ vom 4.1.2023 Daniela Schwan

Mittwoch, 2. November 2022

Rihanna (34)

 Rihanna (34) meldet sich nach längerer Pause und einer neuen Single zurück. Der Superstar aus Barbados kündigte den Song "Lift Me Up" zur Veröffentlichung am Freitag letzter Woche an. Das Lied ist nach Mitteilung der Marvel Studios der Lead-Song für den Film "Black Panther: Wakanda Forever", der Mitte November in die Kinos kommen soll. Laut Marvel Studios zollt das Lied dem "außergewöhnlichen Leben und Vermächtnis" von Schauspieler Chadwick Boseman Tribut. Der "Black Panther" - Star war 2020  im Alter von 43 Jahren an Krebs gestorben.

Rihanna hatte 2016 ihr letztes Studioalbum "Anti" herausgebracht.


Quelle: Münchner Abendzeitung vom 29.10.22

Donnerstag, 15. September 2022

George Clooney

Hollywoodstar George Clooney (61) ist glücklich, dass er nie zum Actionstar geworden ist. "Dieser relativen Erfolglosigkeit habe ich meine Freiheit zu verdanken, machen zu dürfen, was ich will", sagte der 61-Jährige dem Magazin "Esquire". "Wenn einer meiner Actionfilme mega erfolgreich gewesen wäre, hätte ich bis ans Ende meiner Tage Actionfilme drehen müssen."

Seine Arbeit beschreibt der Schauspieler als "aufregend": "Sie lässt mich jeden Tag darüber nachdenken, wie die Welt funktioniert."

In der Komödie "Ticket ins Paradies" spielt er zusammen mit Julia Roberts ein geschiedenes Elternpaar. Dadurch wurde ein Genre wieder belebt, das im Kino ebenfalls etwas selten geworden ist: die romantische Komödie.


Quelle: AZ-München vom 15.9.2022

Mittwoch, 10. August 2022

Astronaut Maurer

 Astronaut Maurer glaubt an Außerirdische.

Der im Mai von der internationalen Raumstation ISS zurückgekehrte Astronaut Matthias Maurer geht von der Existenz von Außerirdischen aus. "Wenn man sich überlegt, wie viele Milliarden Galaxien es gibt und wie viele Milliarden Sonnensysteme in jeder Galaxie sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es ein ähnliches Sonnensystem wie unseres mit einer zweiten Erde gibt, deutlich größer, als einen Sechser im Lotto zu gewinnen," sagte der 52-Jährige der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Auch wenn die meisten Menschen in ihrer Lebenszeit keine Lotterie gewännen, spreche diese Gleichung eindeutig für die Existenz außerirdischen Lebens. "Irgendjemand auf dieser Erde gewinnt sowas trotzdem immer wieder. Das heißt für mich: Da draußen gibt es höchstwahrscheinlich Leben."

Maurer erklärte auch, warum er sich Hoffnungen auf einen Flug zum Mond mache: "Das Versprechen des ESA-Generaldirektors war, dass jeder die Chance auf zwei Flüge haben sollte", sagte er. Der promovierte Materialforscher möchte im All weiter wissenschaftlich erforschen, wie das Leben einst auf die Erde kam.


Quelle: AZ-München vom 6./7.8.2022

Donnerstag, 14. Juli 2022

Jennifer Lopez

 Sie ist der Inbegriff der strahlenden, schönen und starken Frau: Jennifer Lopez. Doch dass auch ein Superstar wie sie seine Schwächen hat, offenbarte sie jetzt mit schonungsloser Offenheit. In der neuesten Ausgabe ihres Newsletters "On the JLO" blickt die 52-Jährige auf die vielleicht schwerste Zeit ihres Lebens zurück. Demnach habe sie in ihren späten Zwanzigern unter Panikattacken gelitten, die vor allem durch Schlafmangel ausgelöst wurden. Körperlich habe sie sich "wie gelähmt" gefühlt. "Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich nur drei bis fünf Stunden pro Nacht geschlafen habe. Sie sei tagsüber im Filmset und nachts im Tonstudio gewesen. Die Wochenenden habe sie auf Veranstaltungen und bei Videodrehs verbracht: "Ich war Ende 20 und dachte, ich sei unbesiegbar".

Dann habe es diesen einen Tag gegeben, "als all die Arbeit und der Stress, der damit einher geht, gepaart mit zu wenig Schlaf, um sich davon zu erholen, mich einholten", schrieb die Sängerin. Sie sei in ihrem Wohnwagen gesessen und der gesamte Stress habe sie urplötzlich eingeholt. Sie habe sich nicht mehr bewegen, sprechen oder klar sehen können. "Ich war völlig erstarrt", so Lopez weiter, "fühlte mich wie eingefroren." Die Symptome hätten ihr große Angst gemacht. "Heute weiß ich, dass es sich um eine klassische Panikattacke handelte, die durch Erschöpfung ausgelöst wurde, aber ich hatte den Begriff damals noch nie gehört", so die Sängerin. Sie habe an ihrem Verstand gezweifelt. Ihr Bodyguard habe sie dann zu einem Arzt gebracht. "Als ich dort ankam, konnte ich immerhin wieder ein wenig sprechen. Ich hatte solche Angst, den Verstand zu verlieren", so Lopez. Der Arzt habe ihr geraten, ihren Lebensstil zu verändern. Sieben bis neun Stunden solle sie pro Nacht schlafen, kein Koffein  zu sich nehmen und zwischendurch Sport einbauen. Daran hat sie sich bis heute gehalten. Sie lebe inzwischen ein "sehr gesundes und ausgeglichenes Leben".

Lopez hatte sich im April --- 20 Jahre nach dem Scheitern ihrer ersten Beziehung --- mit ihrem Kollegen Ben Affleck (49) verlobt. Der Antrag sei "überhaupt nicht schick gewesen, aber das Romantischte, was ich mir je hätte vorstellen können".


Quelle: tz-München vom 12.7. 2022

Freitag, 10. Juni 2022

Tierische Liebe

 Matthias Kerber schrieb am 20.5.22 in der AZ München:

Licht der Erkenntnis.

Es kann der Frömmste nicht in Ruhe schlafen, wenn es dem tierischen Nachbarn nicht gefällt. Und so trug es sich zu, dass die heilige Nachtruhe durch unstetes Treiben fundamental gestört wurde. Ich erwachte ein ums andere Mal, der Wecker - dieser Schlafbeendigungs-Diktator - sagte mir, dass es mehrmals innerhalb von zwei Stunden war. Ein eigentümliches Quietschgeräusch kam immer wieder laut und störend aus dem Garten hoch zu den gebetteten Ohren.

Aufgestanden, eine Taschenlampe gesucht - gefunden und den Garten abgeleuchtet. Plötzlich spiegelte sich das Licht der Erkenntnis in indigniert schauenden Augenpaaren. Zwei Igel, die gerade dem Tatbestand des Paragrafen 183a StGB "Erregung öffentlichen Ärgernisses" und einer stachelgewand-bedingten Sado-Maso-Kopulation nachgingen, ließen kurz von ihrem sündigen Verlangen ab und beschuldigten mich mit ihren Augen des peinlichen Porno-Voyeurismus. Also lieber verschämt den Rückzug angetreten - die nachfolgenden Quietschgeräusche waren Beweis, dass der Versuch der Igel-Arterhaltung nicht substantiell gestört wurde

Anders als mein Schlafverlangen ...

Dienstag, 10. Mai 2022

Dolly Buster (52)

 ... ehemalige Pornodarstellerin, geht es nicht gut. "Seit Jahren bin ich sehr krank, habe Depressionen und Tinnitus", sagte sie der "Bild". "Mein gesundheitlicher Zustand hat sich über die Jahre noch einmal fürchterlich verschlimmert, der Alltag ist ein Albtraum." Sie liege oft tagelang im Bett. Nach dem Tod ihres Hundes habe sie auf die Anschaffung eines anderen Hundes verzichtet, weil sie keine Kraft habe für Spaziergänge im Wald: "Wenn ich an einem Tag um 14 Uhr aufstehe, dann könnte ich um 14.30 Uhr schon wieder einschlafen, so kraftlos bin ich."

Kommentar: Mit 52 Jahren ist man noch zu jung, um aufzugeben. Sie braucht die richtigen Ärzte und eine gute Therapie! Depressionen sind behandelbar! Aber es ist ein mühsamer Weg! Viel Erfolg!

Quelle: AZ-München vom 9.5.2022